Waltersdorf
Der Erholungsort Waltersdorf, ein Waldhufendorf am Fuße der Lausche, dem höchsten Berg des Zittauer Gebirges (793 m), wird geprägt von den ca. 230 unter Denkmalschutz stehenden Umgebindehäusern mit seinen schmuckvoll verzierten Sandstein-Türstöcken.
Im 17. und 18. Jahrhundert klapperten in den Stuben der Umgebindehäuser die Webstühle um Leinwand, Zwillich, Drillich, Kanevas und Damast herzustellen. Bauern bewirtschafteten ihre Höfe mit Landwirtschaft und Viehzucht. Mit der Industrialisierung wuchsen die Fabriken. Handweber wurden zu Fabrikarbeitern, viele Bauern gingen in große landwirtschaftliche Betriebe.
Heute ist Waltersdorf ein Erholungsort und seit 01.01.2003 Ortsteil von Großschönau. Viele Umgebindestuben und Bauernhöfe wurden zu Urlaubsquartieren und locken mit ihrem Charme und der Gemütlichkeit jährlich Erholungssuchende ins Zittauer Gebirge. Einen umfassenden Überblick zur Geschichte Waltersdorfs finden Sie in den Räumen der Ortsgeschichte in unserem Museum.
Der Erholungsort Waltersdorf, am Fuße der 793 Meter hohen Lausche, dem höchsten Berg des Zittauer Gebirges, wird geprägt durch seine ca. 230 unter Denkmalschutz stehenden Umgebindehäuser. Am Dorfbach, der zusätzlich vom Sorgeteich gespeist wurde, entstanden mehrere Wassermühlen. Das Volkskunde- und Mühlenmuseum befindet sich in der ältesten Mühle des Ortes. Es wurde 1956 von Alfred Jungmichel als Heimatstube gegründet. Die Mühle diente als Sägewerk und Getreidemühle mit Bäckerei.
In unserem Museum erleben Sie die Geschichte der Müllerei in original erhaltenen
Mühlenräumen. Sie erfahren Wissenswertes über die Ortsgeschichte ebenso wie über das
Leben der Weber des 19. Jahrhunderts, können mehr über den, in Waltersdorf geborenen Komponisten Friedrich Schneider herausfinden u.v.m.
Ein Besuch lohnt sich!